Schuchbauer’s Firmenchronik

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März, 2016

Unternehmen

Am 8. Februar 1895 eröffnete Kaspar Schuchbauer mit seiner Frau Mathilde ein Spenglereigeschäft in der Schuhstraße 268 in Gerolzhofen.

1903 kam der Handel mit Haus- u. Küchengeräten dazu. Um diese angemessen zu präsentieren, wurde ein Verkaufsraum in Gerolzhofen geschaffen. Andreas Schuchbauer, der Vater von Kaspar Schuchbauer, betrieb in Karlstadt am Main ebenfalls eine Spenglerei. Das Betätigungsfeld Kaspar’s beschränkte sich jedoch nicht nur auf Spenglerarbeiten.
Neben diesen war er auch an der Erstellung der Wasserleitung in Gerolzhofen beteiligt. Dem schlossen sich die Erweiterung und Betreuung sowie die Reparatur und das Ablesen der Wasserzähler an. Letzteres erfolgte unter Aufsicht des Polizeidieners. Das Leben des Gründers wurde neben seiner Unternehmung besonders durch sein kommunales und ehrenamtliches Engagement geprägt.

Die Schuchbauer Garage im Jahr 1982.

Der Standort des Unternehmens ist bis heute gleich geblieben.

Kaspar Schuchbauer

gründete das Unternehmen im Jahre 1895

Kaspar Schuchbauer

  • Vorstandsvorsitzender der Allg. Ortskrankenkasse Gerolzhofen
  • Seit 1917 im Aufsichtsrat der Vereinsbank Gerolzhofen GmbH
  • Ehrenvorsitzender des Rad- und Kraftfahrer Verein 98
  • Gründungsmitglied und 1. Vorstand des Krieger und Veteranen Verein Gerolzhofen
  • Mitglied der Vereine:
    • Freiwillige Feuerwehr
    • Gesangverein Liederkranz
    • Turnverein
  • Zweimaliger Stadtrat von Gerolzhofen

„Wir sind sehr stolz auf eine Firmenhistorie zurückblicken zu können, die ihren Ursprung vor über 100 Jahren nahm.“ – Heinz Schuchbauer

Alfons Schuchbauer

übernahm das Unternehmen im Jahre 1933.

Von 1915 – 1919 und von 1921 – 1933 war Kaspar Schuchbauer Stadtrat in Gerolzhofen. Seine Fachmeinung war bei vielen Projekten sehr gefragt. Die gesamten Installationsarbeiten des Gerolzhöfer Schwimmbades führte er aus. Leider war ihm nicht mehr vergönnt die Einweihung des Schwimmbades miterleben zu dürfen. Kaspar Schuchbauer starb im Jahre 1933.

1933 übernahm Sohn Alfons, der das gleiche Handwerk erlernte, die Firma. Ehefrau Else (geb. Behr, aus dem Kaiserhof in Gerolzhofen stammend) führte das Ladengeschäft weiter. Ein Großprojekt unter dessen Leitung war der Bau der Wasserleitung von Altmannsdorf. Diese wurde nur ein Jahr später bis nach Hundelshausen verlängert. Zudem führte Alfons Schuchbauer auch die Installationsarbeiten des ehem. RAD Lagers sowie der ersten Berufschule (1938) aus.

Unter der Führung des Nachfolgers wurde 1939 in der heutigen Schuhstraße 6 ein neuer Ausstellungsraum gebaut. Dieser überstand den zweiten Weltkrieg nicht und wurde nach diesem von der AOK Schweinfurt genutzt. Der Bayerische Innungsverband verlieh Alfons für besondere Verdienste die Ehrennadel mit Silberkranz.

Der Zweite Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkrieges beschränkten sich die Arbeiten vorwiegend auf die Werkstatt-Spenglerei, welche sich auf die Fertigung von Kartoffeldämpfer, Wannen, Kohlenfüller, Jauchenschöpfer, Eimer und anderen notwendigen Produkten bezog. Die reine Handarbeit wurde aufgrund des Mangels an Rohstoffen nach dem Zweiten Weltkrieg über das Ladengeschäft gut verkauft. Durch gute Beziehungen konnten Rohstoffe, wie z.B. schwarzes oder verzinktes Blech bezogen werden.

Helmut Schuchbauer

trat im Jahre 1941 in das Unternehmen ein.


Helmut Schuchbauer

  • 1941: Im April trat Sohn Helmut als Lehrling in die Firma ein.
  • 1944: Im November absolvierte dieser seine Gesellenprüfung in Würzburg mit Erfolg.
  • 1948: Nach der Währungsreform verlagerte sich die Haupttätigkeit auf Wohnhausneubau, bedingt durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges.
  • 1949/1950: Sohn Helmut besucht die Bundesfachschule für Sanitär und Heizungstechnik in Karlsruhe/Baden. Nach Abschluss legte er die beiden Meisterprüfungen im Spengler- und Installationshandwerk mit dem Titel „Staatl. geprüfter Installationstechniker“ ab.
  • 1951 – 1992: Helmut Schuchbauer tritt dem Gesellenprüfungsausschuß der Innung Schweinfurt bei und erhält für besondere Leistungen die goldene Ehrennadel des Landesinnungsverbandes Bayern.
  • 1953: Helmut belegt nochmals zwei Semester Heizungstechnik mit dem Abschluss „Staatl. geprüfter Heizungstechniker“.
  • 1956: Helmut heiratet Frau Sofie (geb. Lutz) aus Würzburg. Als gelernte Kontoristin führte Sie mit Ihrer Schwiegermutter das Ladengeschäft weiter. In dieser Zeit wurde die Verkaufsfläche erheblich vergrößert.
  • 1958: Bau der Wasserleitung in der Herm.-Löns- und Julius-Echter-Straße.
  • 1966: Vater Alfons Schuchbauer verstirbt und Sohn Helmut übernimmt neben dem Betrieb den praktischen Fachunterricht an der hiesigen Berufsschule in Schweinfurt den Fächern Spenglerei und Installation.
  • 1994: Im Dezember bekommt Helmut von der Handwerkskammer für Unterfranken das silberne Ehrensiegel überreicht.


Heinz Schuchbauer

Nach Abschluss der Mittleren Reife beginnt der zweite Sohn, Heinz Schuchbauer, 1982 den Beruf des Vaters zu erlernen. Drei Jahre später legt er die Gesellenprüfung mit Erfolg ab. Im Jahr 1990 folgte die Meisterprüfung für Gas- und Wasserinstallation.

Vier Jahre später wurde die Werkstatt vergrößert. Das Leistungsportfolio erweiterte sich unter der Führung von Heinz Schuchbauer um das Verlegen sowie Warten von Gasleitungen. In diesen 100 Jahren wurden über 70 Lehrlinge ausgebildet. Heinz Schuchbauer ist seit 1988 mit Angelika (geb. Götzelmann) aus Schweinfurt verheiratet und hat zwei Kinder.

Sohn Julius Schuchbauer ist bereits ebenfalls in der Firma Schuchbauer GmbH tätig.


Heinz und Angelika Schuchbauer

1994 erweiterte Heinz Schuchbauer das Leistungsportfolio um das Verlegen sowie Warten von Gasleitungen.

Julius Schuchbauer

Seit 2011 im heimischen Betrieb tätig.


Julius Schuchbauer

2008 beendet der Sohn von Heinz und Angelika, Julius Schuchbauer, die Schule mit dem Abschluss der Mittleren Reife. Am 01.09.2008 beginnt er die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei der Firma Heizungsbau Schneider in Schwebheim. 3 Jahre später legt er die Gesellenprüfung mit Erfolg ab und steigt noch im selben Jahr in den heimischen Betrieb des Vaters ein. Er nimmt auf der IFH in Nürnberg am Vorentscheid für die EuroSkills 2012 in Spa/Belgien teil. Ein Jahr später absolviert er die Weiterbildung zum SHK-Kundendiensttechniker bei der Innung in Schweinfurt. In den Jahren 2014 und 2015 legt er sowohl den allgemein-theoretischen Meisterkurs Teil 3 und 4 in der Handwerkskammer Schweinfurt, wie auch den Meisterkurs Teil 1 und 2 für Installateure und Heizungsbauer in der Handwerkskammer Würzburg erfolgreich ab. Seither ist er bei der Firma Schuchbauer GmbH als Meister angestellt.



Arbeiten der letzten Jahre

  • Installation und Spenglerei:
    • Straßenbauhof Rügshöfer Straße
    • Waldschwinderhof Geusfeld
    • Juliusspital Würzburg
    • Kath. Pfarrhaus
  • Kupferarbeiten:
    • Castellbank
    • Rathaus, Gerolzhofen
    • Verwaltungsgemeinschaft, Gerolzhofen
    • Kreissparkasse, Gerolzhofen
    • Kath. Pfarrheim, Gerolzhofen
    • Spitalkirche, Gerolzhofen
    • Spital, Gerolzhofen
    • Volksschule Lülsfelder Weg, Gerolzhofen
    • Kath. Pfarrkirche mit den beiden Türmen, Gerolzhofen
    • Gasthof Wilder Mann
    • Elektro Zink
    • Kath. Pfarrkirche Alitzheim (Komplettes Dach mit Kupfer abgedeckt – 860 qm)
  • Titanzink Blecharbeiten:
    • Direkt Markt, Gerolzhofen
    • Bayernhaus, Gerolzhofen
    • Verbrauchermarkt, Gerolzhofen

 

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